KURSINHALTE

TEIL III / Geprüfter Fachmann/Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung nach der Handwerksordnung

Betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Kenntnisse

Handlungsfeld 1:
Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen beurteilen

- Unternehmensziele analysieren und in ein Unternehmenszielsystem einordnen

- Bedeutung der Unternehmenskultur und des Unternehmensimages für die betriebliche Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit begründen

- Situation des Unternehmens am Markt analysieren und Erfolgspotenziale begründen

- Informationen aus dem Rechnungswesen, insbesondere aus Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung zur Analyse von Stärken und Schwächen eines Unternehmens nutzen

- Informationen aus dem internen und externen Rechnungswesen zur Entscheidungsvorbereitung nutzen

- Rechtsvorschriften, insbesondere des Gewerbe- und Handwerksrechts sowie des Handels- und Wettbewerbs- rechts, bei der Analyse von Unternehmenszielen und -konzepten anwenden


Handlungsfeld 2:
Gründungs- und Übernahmeaktivitäten vorbereiten, durchführen und bewerten


- Bedeutung persönlicher Voraussetzungen für den Erfolg beruflicher Selbstständigkeit begründen

- Wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung des Handwerks sowie Nutzen von Mitgliedschaften in den Handwerksorganisationen darstellen und bewerten

- Möglichkeiten der Inanspruchnahme von Beratungsdienst-leistungen sowie von Förder- und Unterstützungsleistungen bei Gründung und Übernahme eines Unternehmens aufzeigen und bewerten

- Entscheidungen zu Standort, Betriebsgröße, Personalbedarf sowie zur Einrichtung und Ausstattung eines Unternehmens treffen und begründen

- Marketingkonzept zur Markteinführung entwickeln und bewerten

- Investitionsplan und Finanzierungskonzept aufstellen und begründen; Rentabilitätsvorschau erstellen und Liquiditätsplanung durchführen

- Rechtsform aus einem Unternehmenskonzept ableiten und begründen

- Rechtsvorschriften, insbesondere des bürgerlichen Rechts sowie des Gesellschafts- und Steuerrechts, im Zusammen-hang mit Gründung oder Übernahme von Handwerks-betrieben anwenden

- Notwendigkeit privater Risiko- und Altersvorsorge begründen, Möglichkeiten aufzeigen

- Bedeutung persönlicher Aspekte sowie betriebs-wirtschaftlicher und rechtlicher Bestandteile eines Unternehmenskonzeptes im Zusammenhang darstellen und begründen


Handlungsfeld 3:
Unternehmensführungsstrategien entwickeln

- Bedeutung der Aufbau- und Ablauforganisation für die Entwicklung eines Unternehmens beurteilen; Anpassungen vornehmen

- Entwicklungen bei Produkt- und Dienstleistungsinnovationen sowie Marktbedingungen, auch im internationalen Zusammenhang, bewerten und daraus Wachstumsstrategien ableiten

- Einsatzmöglichkeiten von absatzmarktpolitischen Marketinginstrumenten für Absatz und Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen begründen

- Veränderungen des Kapitalbedarfs aus Investitions-, Finanz- und Liquiditätsplanung ableiten, Alternativen der Kapitalbeschaffung darstellen

- Konzepte für Personalplanung, -beschaffung und -qualifizierung erarbeiten und bewerten sowie Instrumente der Personalführung und -entwicklung darstellen

- Bestimmungen des Arbeits- und Sozialversicherungsrechts bei der Entwicklung einer Unternehmensstrategie berücksichtigen

- Chancen und Risiken zwischenbetrieblicher Kooperationen darstellen

- Controlling zur Entwicklung, Verfolgung, Durchsetzung und Modifizierung von Unternehmenszielen nutzen

- Instrumente zur Durchsetzung von Forderungen darstellen und Einsatz begründen

- Notwendigkeit der Planung einer Unternehmensnachfolge, auch unter Berücksichtigung von Erb- und Familienrecht sowie steuerrechtlicher Bestimmungen, darstellen und begründen

- Notwendigkeit der Einleitung eines Insolvenzverfahrens anhand von Unternehmensdaten prüfen; insolvenzrechtliche Konsequenzen für die Weiterführung oder Liquidation eines Unternehmens aufzeigen


Handlungsfeld 4:
Kommunikations- und Präsentationstechniken im Geschäftsverkehr einsetzen

Kundenorientierte und bedarfsgerechte Beratung und strukturierte Präsentation von Arbeitsergebnissen
mit folgenden Schwerpunkten:

- Beratungsgespräche auch unter Einbindung EDV-gestützter Kommunikations- und Präsentationstechniken bedarfsgerecht führen

- Beschwerden zur Verbesserung der Kundenbeziehungen nutzen

- sich und das Unternehmen präsentieren





Zuletzt geändert: Donnerstag, 22. Januar 2015, 10:44