Erfahrungsbericht von Hans KARL zur Online-Meisterschule 28.09.07

Ein alter Mann kann immer noch Meister werden“. Ein T-Shirt mit diesem Aufdruck bekam ich zu meinem 40. Geburtstag, wenige Wochen nach meiner bestandenen Meisterprüfung. Wie es allerdings dazu kam, dass ich erst in so „hohem“ Alter meine Meisterprüfung ablegte, ist meine eigene Geschichte.

Bei der Freisprechungsfeier als Zimmerergeselle bekam ich ein Schreiben der Handwerkskammer überreicht, dass die Krönung im Handwerk der Meisterbrief sei. Das Schreiben war für mich sehr interessant, rückte aber nach der Gesellenprüfung erst einmal in den Hintergrund.

Mein Leben konzentrierte sich in den folgenden Jahren auf die Gründung einer Familie, die beruflicher Weiterbildung hatte nicht Priorität. Da ich ein Haus baute kam ein erneuter Schulbesuch nicht mehr in Frage. Verdienstausfall während eines Schulbesuchs wäre nicht möglich gewesen.
Dennoch wuchs mit den Jahren mein Wunsch nach dem Meistertitel. Mit zunehmenden Alter stellte sich immer wieder die Frage, was ich beruflich mache, wenn ich gesundheitlich das Zimmerer-Handwerk nicht mehr ausüben kann. Auch kamen die Gedanken auf, dass man zwar ab 40 auf dem Arbeitsmarkt als schwer vermittelbar gilt, dennoch aber noch 27 Arbeitsjahre bis zum Rentenalter bevorstehen.
Eine weitere Überlegung war, dass ich geistig nicht dort stehenbleiben wollte, wo ich mit dem Gesellenbrief aufhörte. Die persönliche Qualifizierung erschien mir mit zunehmenden Alter immer wichtiger.

Der Besuch einer Vollzeitschule kam für mich aus finanziellen Gründen nicht in Frage. Auch das Verlassen eines sicheren Arbeitsplatzes während der Meisterschule hielt ich für gewagt. Glücklicherweise traf ich auf die Online Meisterschule. Das Konzept erschien mir von Anfang an als logisch und erfolgsversprechend.
Handwerksgesellen mit Berufserfahrung benötigen zum erfolgreichen Ablegen der Meisterprüfung nur eine Unterstützung, Vollzeitunterricht mit ständigem wiederholen erschien mir als überflüssig.

Die Strategie der Online Meisterschule ging von Anfang an auf. Nachdem alle Kursteilnehmer schon längere Zeit nicht mehr die Schulbank gedrückt hatten, war es sehr hilfreich, zu Beginn des Kurses mit dem Zeichnen von Plänen zu beginnen. In allen Fächern wurde zuerst ein Basiswissen hergestellt, auf dem dann gezielt aufgebaut werden konnte. Manche Themen konnten als Selbstlernprogramme unterrichtet werden. Der überwiegende Teil des Unterrichts fand aber in den abendlichen Online-Konferenzen statt. Dabei war das Bildungsniveau ebenso qualifiziert wie bei einem Präsenzunterricht. Ich würde sogar feststellen, dass sich jeder Teilnehmer noch gezielter auf seine Schwerpunkte konzentrieren konnte. Ein ständiges Feedback zu den hervorragend ausgebildeten Tutoren garantierte jedem Teilnehmer bestmögliche Betreuung.

Von großer Bedeutung während der Online Meisterschule war die freie Zeiteinteilung. Jeder Teilnehmer hatte innerhalb einer Woche ein bestimmtes Pensum an Arbeiten zu erledigen. So mussten Unterrichtseinheiten nachbearbeitet, Werte und Formeln aus Büchern in Erfahrung gebracht und natürlich die Hausaufgabe erledigt werden. So wurde die Weiterbildung auch in Einklang mit der Familie und den Hobbys gebracht. Bei Fragen standen die Tutoren jederzeit auch während der Woche zur Verfügung.
Erlerntes konnte unmittelbar in die Praxis umgesetzt werden, da alle Kursteilnehmer täglich in Betrieben (teilweise in den eigenen) tätig waren. Ein Zusammenhang von Theorie aus der Schule und Anwendung in der Realität war immer unmittelbar gegeben. Vertreter, Architekten, Bauleiter und Statiker konnten somit gezielt gefragt werden, wenn Unklarheiten auftraten. Die Notwendigkeit umfassend viele Dinge zu lernen musste nicht im Unterricht vermittelt werden, da der direkte Bezug zur Anwendung stets gegeben war. Die Prüfung viel mir deshalb leicht, weil ich viele Dinge nicht auswendig lernen musste, sondern nur anwenden brauchte wie in der Arbeit auch.

Die Online Meisterschule begleitete den Lernprozess mit bestmöglicher Unterstützung. Da ich mit mehr als 15 Berufsjahren in vielen Bereichen sehr erfahren bin, musste ich in einigen Themen kaum lernen. Dadurch verlor ich auch keine Zeit, die ich in einem Präsenzunterricht absitzen hätte müssen. In dieser Zeit konnte ich mich auf Themen konzentrieren, in denen ich noch ein größeres Defizit hatte.
Nur etwa 4 Wochenenden innerhalb eines Jahres waren nötig, um schwierige Unterrichtseinheiten in einer Präsenz zu erfahren. Die Vorbereitung auf die Prüfung ist somit optimal verlaufen.

Auch die Vorbereitung auf die praktische Prüfung ging reibungslos vonstatten. Mit einer Vorbereitung per Online-Schule und der anschließenden Werkstattpraxis waren alle Voraussetzungen gegeben, um die Prüfung erfolgreich abzulegen.

Die Kommunikationsmittel zur Bewältigung des Online-Unterrichts waren sehr umfangreich. So ist es heutzutage Grundvoraussetzung für einen Handwerksmeister, dass der Umgang mit PC und Internet funktioniert. Was anderswo als Unterrichtsfach angeboten wird, war hier Mittel zum Zweck. Auch Telefon, Fax und Post waren Hilfsmittel für den Unterricht und das Übermitteln der Hausaufgabe. Das beeindruckenste Erlebnis war, als wir eine Prüfungsaufgabe per Mail erhielten. Vorab mussten wir einen Entwurf für ein Wohnhaus anfertigen, dass wir in der Prüfung zeichnen sollten.

Wer denkt, dass wir nun als Zimmermeister bei einer Feuerzangenbowle (nach dem Film mit Heinz Rühmann) sitzen und nachdenken, welche Erlebnisse wir während der Schulzeit versäumt haben, der irrt. Obwohl wir uns nur selten begegneten hatten wir eine super Klassenkameradschaft. Während der Online-Konferenzen wurde ebenso geschwätzt – per Chat eben – wie in einer „echten“ Schule. Und wenn ein Tutor mal kurz aus dem Klassenzimmer ging (die Lernplattform verlies) wurde auf der Tafel (dem Whiteboard) gemalt und über das Headset Witze erzählt. Es sind in dieser Zeit des gemeinsamen Lernens ebenso Freundschaften entstanden mit dem Vorteil, dass wir quer durch Deutschland verteilt sind. Ein Telefonat kostet mittlerweile von Bayern bis Sachsen ebenso wenig wie von A-Dorf nach B-Dorf.

Aufgrund meiner Meisterausbildung und der gleichzeitigen Anwesenheit in der Firma konnte ich meinen Arbeitsplatz nicht nur sichern, sondern sogar festigen. Mein Lohn wurde natürlich der Qualifikation angeglichen.
Als Online-Meister hatte ich das Glück, dass ich nicht nach vielen Monaten Schule plötzlich in eine Firma kam, in der ich mich neu bewähren musste. Diese Bewährungszeit hat bereits während der Ausbildung reibungslos stattgefunden. Spätestens ab dem Zeitpunkt meiner bestandenen Prüfung war ich voll für die Firma einsetzbar. Sowohl in der Werkstatt, auf der Baustelle, als auch im Büro werde ich nun eingesetzt.



Durch den Erwerb des Meisterbriefes haben sich mir viele neue Möglichkeiten eröffnet.
Ich danke ganz besonders Frau Simone Pfeffer-Brandl, die als Leiterin der Online Meisterschule GmbH mitgeholfen hat, mein Ziel zu verwirklichen. Sie hat stets an die Idee und deren Umsetzung geglaubt. Wir wurden stets gut betreut und hatten immer eine Ansprechpartnerin für unsere Anliegen.

Für die Zukunft wünsche ich Ihr und Ihrem Unternehmen viel Kraft und Erfolg. Noch viele Gesellen sollen auf diese Art die Möglichkeit bekommen, den Meistertitel im Handwerk zu erlangen.

Hans KARL


Karl Hans
Gmunder Weg 4
83666 Waakirchen

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Erfahrungsbericht Maik Prüter

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin gelernter Dachdeckergeselle aus dem Raum Lüneburg und bisher als Dachdecker tätig. Aufgrund körperlicher Einschränkungen kann ich die praktischen Tätigkeiten dieses Berufes nicht mehr ausführen und wollte mich deshalb weiterbilden. Da ich in der Firma zeitlich sehr eingespannt bin und meine Ehefrau jetzt schon kaum etwas von mir hat, habe ich einen Lehrgang gesucht, der mich zeitlich nicht so sehr in Anspruch nimmt.

Bei meiner Suche habe ich im Internet die Online Meisterschule GmbH gefunden. Nach einigen Telefonaten und e-mails mit Frau Pfeffer-Brandl habe ich mich entschlossen, den Ausbilderschein bei der Online Meisterschule zu belegen.

Der wesentlichste Vorteil der Online-Meisterschule ist die freie Zeiteinteilung. Bei Präsenzkursen in Vollzeit oder Teilzeit hat man vorgegebene Zeiten und den Aspekt, dass man, wie auch immer, die Bildungsstätte erreichen muss. Bei der Online Meisterschule war dieser Aspekt überhaupt nicht relevant. Ich kam wie immer von der Arbeit nach Hause, habe mich dann vor meinen PC gesetzt und einmal in der Woche zu sehr humanen Zeiten am Unterricht teilgenommen.

Lernen konnte man entweder in der Gruppe im Konferenzraum oder allein zu Hause (oder wo auch immer, wo ein Internetanschluss zu finden ist), da man jederzeit auf die Lerninhalte zugreifen konnte. Es wurden Hausaufgaben gemacht, die zur Kontrolle via e-mail zu den fachlich hochqualifizierten Dozenten geschickt wurden.

Um einen Kurs an der Online Meisterschule zu belegen, ist meiner Meinung nach kein umfangreiches Computerwissen erforderlich. Der Umgang mit der Technik und dem Programm wurde uns am 1. Tag sehr anschaulich erklärt und bereitete mir keine Probleme.

Ich werde die Online Meisterschule GmbH mit Sicherheit erneut besuchen, wenn ich den nächsten Lehrgang belege. Auf jedem Fall ist das Konzept und die Innovation der Online-Meisterschule sehr empfehlenswert, kundenorientiert und eine echte Alternative zu bekannten Präsenzkursen.

Ich wünsche den Initiatoren und den Dozenten der Online-Meisterschule weiterhin viel Erfolg und guten Zulauf.

Maik Prüter


Maik Prüter
Hauptstraße 53
21406 Barnstedt

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Rückblick zum Zimmererkurs

Das erste Lob möchte ich unserem Kursleiter widmen. Mit welcher Geduld er an die Materie geht, und auch mit den Teilnehmern hat.(Aber ich glaube so sind die Bayern ebend !)
Der Zimmererkurs gefällt mir im Großen und Ganzen sehr gut. Es macht Spaß mit Teilnehmern aus ganz Deutschland sich an einem festen Abend zum online Unterricht zu treffen.
Sehr gut gefällt mir des weiteren die Kompetenz der gesamten Dozenten.
Es wurden bislang von keinem Dozenten irgendeine Fragen offen gelassen. Sie wussten immer gleich eine Antwort drauf.
Zur Technik kann ich nur sagen: einfacher gehts nicht, Klasse.
...
Ich halte es auch für wichtig solche Wochenden zu halten, da dort die komplexeren Themen besprochen werden können.
Auch die Versorgung im Kloster ist super und ich freue mich schon aufs nächste mal.
Zu dem Schulungswochenende in Hegne kann ich nur sagen das es interessant ist die Teilnehmer die man sonst nur von der Konferenz kennt auch mal persönlich kennen lernt.

Ich finde die Form von Unterricht echt prima, und bin froh über die Entscheidung mich für diese Art der Weiterbildung entschieden zu haben.
Ich bin wirklich sehr zufrieden mit den Leistungen der online-meisterschule.

Mike Kortboyer, August 2009

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Rückblick zum Trockenbaukurs


Hallo,

Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei der Meisterschule bedanken .Insbesondere Herrn Weinhuber mit seinem unglaublichen Fachwissen und Lebenserfahrung in unserer Branche .
Ich habe jetzt seit 20 Jahren meine kleine Firma, aber habe noch vor allem von Herrn Weinhuber viel dazulernen können .

Anfangs war ich sehr skeptisch ,ob es sich wirklich lohnt so viel Energie und Geld zu investieren ,aber um so näher das Ziel war ,umso motivierter war ich. Jetzt kann ich mit vollem Stolz sagen Meister ich hab ihn geschafft.
In unserer Branche ist es in den letzten Jahren immer weiter nach unten gegangen .Die ausländischen Trupps vermehren sich wie die Fliegen und das Preisniveau geht immer mehr in den Keller. Wir in Deutschland sprechen vom Mindestlohn .Diese Menschen sprechen davon wie viel Stunden sie arbeiten müssen um eine Mindestlohnstunde zu erreichen .Sie werden schlicht und ergreifend ausgebeutet von Ihren kriminellen Chefs und verdienen dabei immer noch weit aus mehr als in Ihrem Land.

Meine Worte haben nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun ,ich bin selber mit einer Ausländerin verheiratet und habe zwei süße Mischlingskinder.
Ich habe diese Thema nur angesprochen ,weil dies der Grund war ,warum ich den Trockenbaumeister gemacht habe.
Einfach von der Masse abzuheben.
Fachpersonal wird überall gesucht , genauso sieht es mit Fachfirmen aus .

Ich habe den Titel jetzt seit gut einem halben Jahr und kann jetzt schon sagen ,das Geld hab schon wieder reingeholt . Ich bin an Aufträge rangekommen ,die ich ohne den Titel bestimmt nicht bekommen hätte.

Mit freundlichen Grüßen
Trockenbaumeister
Harald Kießling, 26.02.2013




Zuletzt geändert: Dienstag, 26. Februar 2013, 09:05